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Spannende Geschichte

Die Stadt Herzberg mit ihren 13.500 Einwohnern liegt idyllisch am Südrand des Harzes. Als Erwin Jungfer 1950 eine kleine Familiendruckerei in der Innenstadt pachtete, ahnte er wohl kaum, dass daraus einmal ein Unternehmen mit 300 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von 100 Mio. werden würde.

Inzwischen ist Jungfer seit vielen Jahren Vorreiter beim Einsatz innovativer Technologien. Die einzige Konstante im Laufe unserer Geschichte war und ist kontinuierliche Veränderung und Verbesserung - in allen Bereichen.

Begeben Sie sich für einen Moment auf die Reise – vorbei an Setzschiffen, Druckerschwärze, einem schrecklichen Brand, mutigen Entscheidungen und bahnbrechenden Innovationen.

160 Jahre Druck in Herzberg

Eine kleine Buchdruckerei in der Herzberger Innenstadt, mit Setzkästen und Bleilettern – so begann die Geschichte im Jahr 1848. 1950 pachtet Erwin Jungfer die „G. F. Preiss/Antrup“ und genau in diesem Moment beginnt unsere Erfolgsgeschichte. Mit Weitblick und der Bereitschaft, in neue Entwicklungen zu investieren, entwickelte Erwin Jungfer ein vielfältiges Verlags- und Akzidenzdruckgeschäft. Seine Aktivitäten reichen von der Verlegung der lokalen Tageszeitung und diverser Anzeigenblätter über Magazin- und Zeitschriftendruck bis hin zur Beilagenproduktion.

Das Unternehmen wächst beständig weiter, verlegt deshalb bereits 1964 Sitz und Standort in eine neu gebaute Druckhalle am Schlossberg. Zwei Jahre später erfolgt die Umfirmierung in die Erwin Jungfer GmbH & Co. KG. Neben der „Herzberger Zeitung“ gründet die aufstrebende Firma auch die „Osteroder Rundschau“.

Abschied vom Buchdruck

Als 1971 die erste Rollenoffset-Druckmaschine ROF 660 geliefert wurde, war das ein beeindruckender Moment. Bis zu 20.000 Druckerzeugnisse mit 16 Seiten A4 konnten damit pro Stunde beidseitig 4-farbig bedruckt und gefalzt werden. Damals eine neue Technik in der Bundesrepublik. Das Unternehmen verabschiedet sich vom Buchdruck, die Ära des Offsetdrucks beginnt.

Die erste Doppelstock-Rollenoffsetanlage der Welt
Bis 1980 folgen zwei weitere Rollenoffsetmaschinen am Standort Schlossbahnhof, darunter auch die erste Doppelstock-Rollenoffsetanlage der Welt.
1986 übergibt Erwin Junger die Geschäftsführung an seinen Sohn Sigfried, der das Unternehmen weiter steil bergauf führt. Denn schon bald steht Jungfer als Spezialist für Rollenoffsetdruck auf höchstem technischen Niveau.

Neustart in der Aue
Im Juli 1989 ereignet sich ein schrecklicher Brand, der eine 32-Seiten-Maschine komplett vernichtet und 50 Prozent der Produktionskapazität außer Gefecht setzt. Fest entschlossen startet Sigfried Jungfer auf einem Gelände im Gewerbegebiet „Aue“ neu durch - und schreibt die Erfolgsgeschichte weiter. Bereits im Februar 1990 läuft die Produktion wieder an, das Unternehmen firmiert erneut um, jetzt in die „Jungfer Druckerei und Verlag GmbH“. Aus dem „1. Bauabschnitt Aue“ sind inzwischen sieben Hallen geworden, in denen modernste Maschinen im 24/7-Rhythmus laufen.

1993 installiert Jungfer die weltweit erste computergesteuerte Großmengenfarbversorgung, eine Technologie, die mittlerweile zum Umweltstandard in der Branche geworden ist.

Nachhaltiges Wachstum

2001 übernimmt Wolfgang Schreiner, langjähriger Mitarbeiter und Produktionsleiter, die Geschäftsführung der Jungfer Druckerei und Verlag GmbH.

Mit der Nachfolgeregelung über ein Management-Buy-out verkauft die Familie Jungfer 2007 ihre gesamten Gesellschaftsanteile an die neuen alleinigen Gesellschafter Wolfgang Schreiner, Guido Lang und Roger Mellinghausen. In diesem Zuge trennt sich die Jungfer Druckerei und Verlag GmbH von ihren Anteilen am Harz Kurier und eine neue Ära beginnt – die des konsequenten Highvolume-Offsetdrucks.

2008 ergänzt Andreas Wulf als neuer technischer Geschäftsführer das Führungsteam und löst 2012 Wolfgang Schreiner ab, der sich nach 46 Jahren Betriebszugehörigkeit in den Ruhestand verabschiedet.

Bahnbrechende Innovation ermöglicht CO2-freies Drucken

Nach zwei Jahren voll spannender Herausforderungen weiht Jungfer im September 2012 eine in der Branche einzigartige Anlage ein, die einen CO2-freien Druckprozess ermöglicht und damit weltweit einen Technologiesprung in der Druckbranche markiert. Sicher nicht das letzte Ereignis bei Jungfer, über das zu berichten sein wird. Denn wir arbeiten weiterhin an Veränderungen. Für eine erfolgreiche Gegenwart – und ebenso erfolgreiche Zukunft.


Jungfer: präsentiert sich auf N24.

Emission vermieden.
Es ist die intelligente Verknüpfung einer ganzen Reihe grundlegender technischer Veränderungen, mit der wir bei Jungfer einen Heatset-Druckprozess realisiert haben, der in der Branche einmalig ist: ohne Kohlenstoffdioxid-Emission. Möglich wurde dies durch eine völlig neue Art der Trocknung ohne separate Energiezufuhr, die nahezu vollständige Rückgewinnung aller in der Trocknerabluft enthaltenen flüchtigen Bestandteile und - in der Konsequenz - durch den Entfall der branchenüblichen und mit beträchtlichen Emissionen verbundenen thermischen Nachverbrennung.
 CO2-freier Druck